4. September – Welttag der sexuellen Gesundheit

Sexuelle Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheiten.
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Sexuelle Gesundheit betrifft uns alle

Am 4. September wird weltweit der Welttag der sexuellen Gesundheit begangen. Er macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, offen über Sexualität, sexuelle Rechte und Gesundheit zu sprechen und allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Information, Prävention, Beratung und medizinischer Versorgung zu ermöglichen.

Sexuelle Gesundheit bedeutet, den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse zu kennen und sich mit der eigenen Sexualität wohlzufühlen. Dazu gehört auch, eigene Grenzen wahrzunehmen, sie zu kommunizieren und die Grenzen anderer zu respektieren. Sexualität soll selbstbestimmt und frei von Druck, Diskriminierung, Gewalt und Vorurteilen gelebt werden können.

Ebenso wichtig ist der Zugang zu verlässlichen und verständlichen Informationen. Fragen rund um Sexualität, Verhütung, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) sind ganz selbstverständlich Teil sexueller Gesundheit. Prävention und regelmäßige Tests können dabei helfen, die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer zu schützen.

Doch nicht immer ist alles einfach. Manchmal entstehen Unsicherheiten, Ängste oder Fragen, über die man nicht mit Freundinnen, Familie oder Partnerinnen sprechen möchte. Manchmal braucht es einfach einen geschützten Raum, eine unabhängige Beratung oder jemanden, der zuhört.

Wir sind für dich da

Als Zentrum für sexuelle Gesundheit möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihre Sexualität informiert, selbstbestimmt und möglichst gesund zu leben. Wir bieten Information, Prävention, Testangebote und psychosoziale Beratung rund um sexuelle Gesundheit – vertraulich, wertschätzend und niedrigschwellig.

Dabei ist uns wichtig: Sexuelle Gesundheit ist für alle da. Unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Körper, Beziehungsform oder Lebensweise.

Der Welttag der sexuellen Gesundheit ist deshalb für uns ein Anlass, daran zu erinnern: Fragen sind erlaubt. Gespräche über Sexualität dürfen selbstverständlich sein. Und Unterstützung zu bekommen, ist ein Zeichen von Stärke.

Sexuelle Gesundheit beginnt mit Wissen, Selbstbestimmung und Respekt.